Irankrieg: Teure Rohstoffe, schlechte Bankbilanzen – mit BVR-Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley

Shownotes

Die Blockade der Straße von Hormus trifft die deutsche Volkswirtschaft stark. 20 Prozent des globalen Öl- und Gasvolumens laufen durch diese Engstelle und die ist derzeit nur eingeschränkt passierbar. Wie lange der aktuelle Waffenstillstand hält, ist noch nicht absehbar. Die Folge: Energiepreise, die nicht nachhaltig sinken, und Wachstumsprognosen, die es tun. Dr. Andreas Bley (LinkedIn), Chefvolkswirt des BVR, erläutert im Gespräch mit Host Ares Abasi, was das bedeutet.

Die ursprüngliche Wachstumserwartung von einem Prozent für 2025 hält er nicht mehr für realistisch. Dreiviertel Prozent sind es noch. Der Anteil, der aus genuiner wirtschaftlicher Erholung stammt, geht sogar gegen null.

Das Gespräch geht aber über Makroökonomie hinaus: Welche Branchen geraten bei anhaltend hohen Energiepreisen unter Druck? Wie reagieren Banken bei Kreditvergabe und Risikoeinschätzung, wenn geopolitische Unsicherheit zur Dauerlage wird? Und was unterscheidet diesen Schock strukturell vom Ukraine-Kriegsbeginn 2022?

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