Digitaler Euro im Realitätscheck: Zwei Stimmen aus der Praxis

Shownotes

Der digitale Euro zählt zu den ambitioniertesten Projekten im europäischen Finanzsystem. Seit mehreren Jahren arbeiten Europäische Kommission, Rat und EZB an einer digitalen Form von Zentralbankgeld, die Bargeld ergänzen und zugleich Souveränität sowie Resilienz im europäischen Zahlungsverkehr stärken soll. Während erste Pilotprojekte ab 2027 geplant sind und eine mögliche Einführung frühestens für 2029 im Raum steht, ist klar: Viele grundlegende Fragen sind derzeit noch offen, technisch, rechtlich und volkswirtschaftlich. In der aktuellen Folge des Podcasts „Finanzrauschen“ steht der digitale Euro daher im Spannungsfeld zwischen politischem Anspruch und praktischer Umsetzbarkeit. Diskutiert wird, welche Rolle der digitale Euro im Vergleich zu bestehenden und entstehenden Alternativen wie Instant Payments, Giralgeld‑Token, Stablecoins oder tokenisiertem Zentralbankgeld spielen kann.

Zu Gast sind Jens Holeczek, Abteilungsleiter Digitaler Zahlungsverkehr beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), sowie Hans‑Rainer van den Berg, Founder und CEO von euro‑V. Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Zahlungsverkehr und begleiten den digitalen Euro aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie beantworten unter anderem: Wo wir heute beim digitalen Euro stehen, welche Anwendungsfälle sich realistisch adressieren lassen, wo Doppelstrukturen drohen und wie klar der regulatorische Rahmen tatsächlich ist. Außerdem klären sie, welche Erwartungen realistisch sind und wo Zurückhaltung geboten ist.

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00:00:03: Der digitale Euro wird kommen.

00:00:06: Seit Jahren arbeitet die Europäische Zentralbank an dieser neuen Form von Zentralbanken-Geld.

00:00:12: Erste Tests sind ab twenty-sevenundzwanzig geplant, frühestens zwei-tausendneunundzwannzig ist die Einführung angedacht.

00:00:20: Der BVR unterstützt das politische Ziel, Europas Zahlungsverkehr souveräner und resilienter aufzustellen – und sieht im digitalen Euro grundsätzlich einen wichtigen Baustein dafür!

00:00:31: Entscheidend ist jedoch die konkrete Ausgestaltung.

00:00:35: Jetzt kommt es auf die gesetzliche Weichenstellung an, nutzt Europa seine bewährten Strukturen und stärken im Zahlungsverkehr oder verschenktes dieses Potenzial?

00:00:44: Während Regulatoren und Banken über technische Details für einen digitalen Euro diskutieren entstehen bereits Wholesale-Modelle, tokenisiertes Giralgeld oder Stablecoins – die heute schon reale Anwendungsfälle abbilden.

00:00:57: Welchen Mehrwert sollte ein digitaler Euro stiften?

00:01:00: Und

00:01:01: wie ließe er sich in bestehende privatwirtschaftliche Lösungen, die mindestens genauso schnell und effizient sind, integrieren?

00:01:08: Was müsste der digitale Euro erfüllen, damit ihr eine erfolgreiche Anwendung findet – und wie weit sind wir eigentlich

00:01:14: wirklich?!

00:01:15: Darüber spreche ich heute mit Jens Hollecek, Abteilungsleiter digitaler Zahlungsverkehr beim BVR.

00:01:21: Und mit Hans Reiner-Fanienberg, CEO & Founder von EuroV.

00:01:29: eine Produktion von DGNEC Solution.

00:01:33: Hallo Herr Van den Berg, hallo Herr Holitschek, schön dass Sie heute bei uns zu Gast in Wiesbaden sind.

00:01:38: Erst mal ganz kurz die Frage von wo sind sie denn angereist?

00:01:41: Ja ich komme heute aus der Heimat aus Ostwestfalen obwohl mein Büro stand dort natürlich beim BVR in Berlin ist

00:01:47: und ich kümmere Auswärtsung gerade.

00:01:49: Herr Van Den Berg, Sie haben neunzehnhundertsechsund achtzig Euro V gegründet und sind dort seitdem als Geschäftsführer tätig.

00:01:56: man bezeichnet sich auch als Korrifee im Zahlungsverkehr.

00:01:59: EuroV ist ja ein Softwareunternehmen und ihr Portfolium fasst etwa die Unterstützung von Instituten bei Technologien wie die Empfängerüberprüfung oder den digitalen Euro.

00:02:08: Wie genau unterstützen Sie?

00:02:10: Und was ist Ihre Aufgabe als Geschäftsführer?

00:02:13: Vielleicht muss ich etwas weiter ausholen, Ich habe die EuroV-Gruppe neunzelneutzechsenundachtzig gegründet und wir hatten dann Lösungen für den Datenträgerausdrausch.

00:02:21: das war die Skettenstation für die Schriftenlesung.

00:02:24: Wir haben Lösungen angeboten für den Zugang zur Bundesbank ELS, EMZ, Target.

00:02:30: Und ich habe das Unternehmen oder die beiden aktiven Unternehmen Ende- Twenty-Zweinzwanzig verkauft und beschäftige mich seitdem mit dem digitalen Euro.

00:02:39: Ende-Twenty hieß es der Digitale Euro kommt in vier Jahren und heute drei Jahre später heißt es der Digitaler Euro kommt im Dreieinhalbjahren.

00:02:49: also das Ganze läuft noch nicht so rund wie wir es uns eigentlich erhofft haben.

00:02:54: Das Regelwerk wird schon eine Rullbuchgruppe erstellt an dem, neben den Banken aus deutscher Sicht auch der Verband der Deutschen Trecherer teilnimmt.

00:03:02: Der hat zur Unterstützung eine Spiegelgruppe gegründet, die ich angehöre.

00:03:07: Ich bin ein Bitkom-Vertreter im Ausschuss für Unternehmensfinanzierung und Finanzmärkte des Bundesverbandes der deutschen Industrie und mit einer Theatergruppe digitale Euro.

00:03:17: Hier hatten wir Gespräche mit der Kommission, mit dem Finanzministerium, mit der EZB und der Bundesbank Und ich halte den Kontakt zur Pontesskontaktgruppe.

00:03:26: Das ist ja die Kontaktgruppe der Bundesbank, die sich mit dem digitalen Holzealeuro beschäftigt.

00:03:32: Und wir suchen jetzt Business Cases für den digitalen Euro.

00:03:37: aber das ist keine so leichte Aufgabe wie wir dann auch im Laufe des Gespräches sehen

00:03:40: werden.".

00:03:42: Herr Holletschek Sie sind Abteilungsleiter digitaler Zahlungsverkehr beim BVR und unter anderem Ansprechpartner wenn es um den digitalem Euro geht?

00:03:49: Wie sieht denn Ihre Arbeit genau aus und was hat eigentlich der digitale Euro mit dem BVr zu

00:03:53: tun?".

00:03:54: Ja, wie sieht meine Arbeit genau aus?

00:03:56: Wir haben als Bundesverband verschiedene Aufgaben.

00:03:58: Eins ist sicherlich die Strategieführerschaft in der genossenschaftlichen Finanzgruppe, wo wir versuchen, die Themen vorzudenken, die auf unsere Banken zukommen, Strategieangebote zu machen und Unterstützung zu machen.

00:04:07: Und auch mit den zentralen Dienstleistern der Z-Banker Truvia die Dinge auf den Weg zu bringen, die nach unserer Sicht für die Banken künftig relevant und wichtig sind.

00:04:17: Da sind wir natürlich im inhaltlichen oder fachlichen Austausch auch im Bereich Zahlungsverkehr.

00:04:22: Ich selber habe neben AIDAS das Thema der digitalen Identität, was ja auch beim Digitalen Euro vielleicht zukünftig mehr mit rein spielen wird.

00:04:29: Auch das Thema Der Premium-Apies also das Thema den Schnittstellen haben wir verbindungen beim digitalen Euro und beschäftige mich seit im Jahr zwei Tausend Zwanzig wo ich beim BFI angefangen hab direkt auch mit dem Digitalen Euro nicht nur im Sinne von Vordenken sondern ich war auch Mitglied in der Market Advisory Gruppe bei der EZB.

00:04:44: Wir sind natürlich als Bundesverband in der Lobbyarbeit im Rüssel unterwegs.

00:04:47: Wir sind in Berlin unterwegs versuchen die Gesetze zu durchdringen und auch Anregungen mit unserem Fach noch Hau einzubringen, da wo wir es für geboten halten.

00:04:56: Und ich habe gerade schon gehört, naja, wo sind denn die added value's?

00:04:59: Die Mehrwerte eines digitalen Euros genau, die suchen wir auch noch – und die Frage ist auch am Ende!

00:05:04: Was kostet das Ganze?

00:05:05: nicht nur die Banken, sondern auch die Volkswirtschaft?

00:05:07: und welchen Mehrwert hat der digitale Euro der EZB oder die verschiedenen Formen der digitalen Euros?

00:05:12: Weil ich glaube in der Diskussion ist man auch nicht immer ganz trennscharf.

00:05:16: Wenn wir gerade auch das Thema Holz-Hälschung gehört haben was bei uns sind auch die EZ Bank mit begleitet oder dann den Retail CBC der als Digitale Euro von der ECB bezeichnet wird.

00:05:24: Das sind zwei ganz verschiedene Anwendungsfälle mit verschiedenen Lösungen verschiedener Technik und verschiedene Mehrwerten.

00:05:29: aber genau diese Themen vorzudenken und zu begleiten gehört mir zu unseren Aufgaben.

00:05:34: Ja, fahren den Berg?

00:05:34: Vielleicht fangen wir einfach mal bei Null an.

00:05:36: Was ist denn der digitale Euro überhaupt und was will er?

00:05:39: Der digitale EUR ist ein europaweit einsetzbares Zahlungsmittel das sich wenn man vom Gesetzgeber ausgeht also von dem was die Kommission als gesetzes Vorschlag unterbreitet hat auf dem BITUS-C Bereich fokussiert ist.

00:05:55: Geht mein jetzt Richtung EZB hat sie auch den Fokus auf den BITU C Bereich geht aber davon aus, dass sie für den digitalen Euro die Infrastruktur zur Verfügung stellen muss.

00:06:06: Die Infrastruktur soll resilient sein und sie wird so wie es bis jetzt angelegt ist eigentlich komplett ohne die üblichen heutigen Bausteine auskommen.

00:06:16: Das heißt der Zugang zu Digital-Jurio Service Plattform die zentrale Komponente des Tage II Systems werden wird erfolgt nicht über SWIFT oder über SMIC sondern über APIS.

00:06:27: das heißt die jetzigen Mitspieler die wir kennen Wie zum Beispiel Tipps, wie die E-Bag-Clearing werden nicht mehr gebraucht.

00:06:35: Auch wenn ich jetzt etwas weiter Richtung Händler gehe, die Netzbetreiber spielen in diesem Konzept keine Rolle.

00:06:41: und wenn sich jetzt an die Diskussion denke A to A Zahlungen auch hier werden die Unterstützer nicht mehr benötigt.

00:06:47: das heißt es wird eine komplett neue Infrastruktur aufgebaut.

00:06:51: Schaut man sich jetzt den Rat an der ist eigentlich auf der gleichen Linie nimmt allerdings den Bitubi-Ansatz stärker in den Fokus.

00:07:01: Das heißt, laut Rat soll dann auch der Bitubigedanke von Anfang an mitunterstützt werden.

00:07:07: und schaut man sich jetzt das Parlament an – das ist ja noch in der Findungsphase!

00:07:12: Es gibt tausendfundfundhundert Änderungsvorschläge zum Gesetzesentwurf und im Laufe des nächsten Monats will man dann zu der Verhandlungsposition kommen und der Trilog wird dann letztendlich entscheiden wie der digitale Euro wirklich aussieht.

00:07:27: Sie haben es gerade angesprochen, Diskussion teilt sehr ausgiebige mit unterschiedlichen Standpunkten um den digitalen Euro gibt es seit Jahren.

00:07:34: Lassen sie uns kurz die Alternativen beleuchten.

00:07:36: der digitale euro kommt ja später als geplant während dessen Gewinn ihr etwa giraalgeld token und stablecoins anfahrt.

00:07:43: diese Optionen sollen lücken das retail fokussierten eCB Projekts adressieren.

00:07:47: Zwei habe ich gerade bereits genannt.

00:07:49: Welche Alternativen gibt es denn noch derzeit auf dem Markt?

00:07:52: Was wollen Sie bzw welche Schwachstellen sollen diese abdecken?

00:07:55: und machen die Alternatifen den digitalen Euro vor dem Startschuss nicht bereits überflüssig?

00:08:01: Also das ist eine spannende Frage, weil ich glaube wir sind jetzt schon in einer Diskussion wo der digitale Euro als Begriff für ganz verschiedene Formen der Nutzung verwandt wird.

00:08:10: wenn ich das Thema zum Beispiel auch im Firmenkundenzahlungen höre Dann ist ja die Frage, was braucht es um den Firmenkunden-Zahlungsverkehr effizienter zu machen, effektiver zu machen?

00:08:19: Wo sind da mehr Werte?

00:08:21: und ist das eine Aufgabe für das, was die EZB als Ergänzung zum Bargeld bezeichnet nur in digitaler Form?

00:08:27: oder braucht's dann nicht etwas ganz anderes.

00:08:28: Eine ganz andere Technologie der man sich gerne stellt?

00:08:31: Und wir haben diesen ganzen Konstrukt haben wir zwei Ebenen.

00:08:34: Die muss man unterscheiden.

00:08:35: Das ein ist erst mal das Thema Geld oder Geld wie Zahlungsmittel das Andere ist das Thema zahlverfahren Oder auch Transaktionszahlungsverkehr Und das sind zwei verschiedene Dinge, und Herr Pfannenmecher hat gerade sehr schön ausgeführt dass der digitale Euro der EZB sich als Zahlverfahren eigentlich auf die Bürger konzentriert.

00:08:52: Gleichzeitig aber alle die Infrastrukturen, die es heute schon gibt, die teilweise sogar von den ECB betrieben werden sie ihr Tipps und Target komplett außen vorlässt um man eigentlich ein Gleis neben einem anderen Gleiss baut.

00:09:02: Die Industrie kommt aus einer anderen Ecke.

00:09:03: Die Industie kommt aus der Ecke, dass sich gerade eine technologische Revolution vollzieht.

00:09:08: nicht nur AI, KI ist dann Thema sondern auch das Thema verteilte Datenmagnet, Blockchain, Smart Contracts und Automatismen.

00:09:15: Und dann braucht es Geld was mit diesen neuen Technologien kompatibel ist.

00:09:19: wenn ich das mal ein bisschen vereinfacht so erläutern darf.

00:09:22: Da gibt's zwei verschiedene Modelle die im Moment gerade unterwegs sind.

00:09:25: man kann auch beim dritte sprechen dass eine Frage ob man das haben möchte oder nicht da kommen Volksleitschaften rein.

00:09:29: Die zwei Modelle sind die dass es einmal die Variante gibt dass es einen Ausgeber dieses Geldes gibt der für den Gegenwert gerade steht.

00:09:35: Das ist dann das, was unter Stablecoins gesichert ist.

00:09:38: Dadurch dass ich das Geld hinterlegen muss, was dafür sorgt, dass sich mit einer hohen Sicherheit das Geld wiederkriegen kann.

00:09:44: Also wenn eine Bank ein Stablecoin ausgibt, muss sie das Geld an die Seite legen um mich auszahlen zu können.

00:09:48: Die andere Variante ist die, dass man die Einlagen tokenisiert.

00:09:52: Das heißt, so wie ich heute eine Forderung gegen meine Bank habe kann ich die dann auch auf der Blockchain direkt übertragen.

00:09:57: Ich mache die Technologie kompatibel.

00:09:59: Es bleibt eine Einlage der Bank und die ist ja auch abgesichert durch Einlagenschutz, durch das Thema Institutsicherung dadurch dass es Mindestreserve gibt das Geld vorgehalten werden muss durchs Aufsichtsrecht Und beides erfüllt den Speck, dass Geld auf Blockchains die Industrie wandert.

00:10:15: Das Gleiche fordern wir als Banken eigentlich auch einen für Kapitalmärkt und zur Effizienzsteige im Zahlungsverkehr, weil Wertpapiere gehen auf die Blockchain.

00:10:22: Die werden tokenisiert um das gleiche was die Industrie macht.

00:10:25: Payment versus Delivery zum Beispiel könnten wir viel effizienter ohne Medienbruch machen auf dem Kapitalmarkt und davon hätten wir ganz gerne auch vertrauenswürdiges Geld dem Bankenvertrauen dürfen, auch regulatorisch vertrauen dürfen, was auch mit der Blockchain funktioniert.

00:10:38: also bei Pontus beim Wholesale CBC Und ich glaube man muss sich immer die Frage stellen Welche Technologie braucht es?

00:10:45: Wer ist der Herausgeber und wie ist der Anwendungsfall.

00:10:47: Und das, was der digitale Euro im Moment gerade DECB verspricht ist, dass er jedes Problem löst.

00:10:55: Damit löst er nach meinem Dafürhalten nichts richtig – ich glaube, es braucht die verschiedenen Geldformen für verschiedene Anwendungshälle, die zielgerichtet den Bedarf erfüllender Industrie nach einer höheren Effizienz.

00:11:05: Das kann ein Giralgeldturkungs-Tail bekommen.

00:11:07: besser abhängig bin ich in Europa außer von Europa.

00:11:10: Wo bewege ich mich da?

00:11:11: Und digitale Euro kann vielleicht als Geld was bringen, gebaut wird ja gerade als Zahlverfahren.

00:11:16: Was keine Ergänzung des Geldes ist dann eher ein Komplementär oder auch einen Wettbewerber zu allen privatwirtschaftlichen Lösungen die es für zahlungsverkehr gibt außer die internationalen weil er wird nicht in Australien akzeptiert werden.

00:11:29: Herr van den Berg, was sagen Sie?

00:11:30: Wird der digitale euro alle Probleme lösen?

00:11:33: also so wie er jetzt angelegt ist eigentlich nur für den BTC Bereich brauchbar.

00:11:38: Die Industrie, wie ich schon gesagt, braucht Lösungen damit sie in Blockchain-Anwendung bezahlen kann.

00:11:44: Und hier ist der digitale Rietel Euro zurzeit außen vor.

00:11:48: Die Industie bedauert das – wir haben auch versucht zu sagen eigentlich ist das idealste Zahlungsmittel, das sicherste Zahlensmittel natürlich Zentralbankgeld und ein bisschen Erfolg haben wir ja weil der Ministerrat sagt BtoB Bereich muss mit berücksichtigt werden was zur Zeit weder bei der Bundesbank noch bei der Zentralbank der Fall ist.

00:12:07: Chiralgelturgen ist eine gute Lösung für Blockchain-Anwendungen.

00:12:11: Auch hier muss man sehen, auch bei Chiralgeld muss natürlich Geld zwischen Banken ausgetauscht werden und dieser Austausch der Banken muss natürlich auch blockchainfähig sein.

00:12:20: Und hier kommt natürlich wieder Pontes ins Spiel und Pontes ist natürlich auch dann wenn Banken untereinander blockchainfähige Lösungen haben und Geld austauschen wollen.

00:12:29: Also der retail Euro deckt nicht alles ab und das was dann noch als Alternative da ist sind ja die Stablecoins Wobei aus Industriesicht hier natürlich immer ein emittenten Risiko besteht, sodass man dann lieber sozusagen die anderen beiden Lösungen nimmt entweder Zentralbankgeld oder Girageldtoken.

00:12:47: Emitentenrisiko warum?

00:12:50: Weil es ja ausgegeben wird von jemandem der nicht notwendigerweise der Bankensicherung unterliegt.

00:12:56: Dann gibt's viele Teilnehmer wenn Stablecoin untereinandergetauscht werden müssen wo man nicht weiß wie gut ist da die Regulierung etc... und halt der Stablecoin-Markt beginnt zu fragmentieren.

00:13:08: Das heißt also, wir haben denn nicht nur einen Stablecon sondern wenn wir jetzt zwei drei Jahre weiter sind auch zehn zwanzig in Euro dotierte Stablecoins haben.

00:13:18: Und dann heißt das muss ich dann jetzt hier zwanzischmal mich sozusagen mit verschiedenen Stablecoins auseinandersetzen.

00:13:24: Deswegen eine einheitliche Lösung und die wäre eigentlich nur Zentralbankgeld Denn auch der G-Gagel-Token ist ja keine europäische Initiative, sondern zunächst eine hier von den deutschen Banken getriebene Initiative.

00:13:37: An dieser Stelle möchte ich ganz gerne widersprechen und zwar an zwei Stellen das eines mit den Stablecoins sich sehr vieles genauso wie er fand, welcher es gerade gesagt hat.

00:13:45: Stablecoins haben dieses ischua risiko nach Sicht des Unternehmens.

00:13:48: Muss ich mir mal überlegen will ich denn jetzt eine Forderung gegen Bank A, Bank B aus USA, Aus Australien?

00:13:54: akzeptiere ich diesen Stablecoin?

00:13:55: Das ist das Problem was die Unternehmen haben Weil man dann wieder die Bonität haben muss, heute lösen das Banken im Hintergeschäftsverkehr.

00:14:01: Was das Thema Commercial Bank Money Token angeht ist die Idee mal irgendwann in Deutschland entstanden vielleicht auch gleichzeitig in anderen Ländern.

00:14:08: wir haben die ersten Rohkonzepte veröffentlicht.

00:14:10: weil in Japan die Zentralbank gemeinsam mit dem Banken tokenisierke Einlagen ein Konzept geschrieben hat wird Angst das lässt sich irgendjemand schützen.

00:14:17: also was sollte allgemein gut sein als Idee?

00:14:19: deswegen sind wenig Veröffentlichungen gegangen.

00:14:22: Die Schweizer haben das Thema als tokenized deposits mittlerweile erkannt, die Amerikaner greifen das Thema auf.

00:14:27: Das heißt es ist keine Geschichte, die aus Deutschland kommt sondern es ist eigentlich mittlerweile eine internationale Entwicklung, die wir da sehen.

00:14:34: und ich bin in einem Punkt längst ganz bei Herrn Pfannenberg nur eine deutsche Lösung von der deutschen Markt ist nichts was wir brauchen.

00:14:39: Wir brauchen was?

00:14:40: Zahlungsverkehrs-Netzwerkgeschäft Was europaweit oder auch global funktioniert.

00:14:45: Ich möchte betonen, diese Idee der tokenisierenden Einlage geht mittlerweile weit über Deutschland hinaus.

00:14:49: Es ist aber sehr spannend hinterzukucken.

00:14:51: wie kriegt man das Ganze interoperabel hin?

00:14:53: Packen die Mechanismen?

00:14:54: Die BIS arbeitet an dem Thema internationaler Liability also sprich International Haftungsregelung, die damit eine Rolle spielen wenn man international das Geld gegenseitig tauscht und transferiert.

00:15:05: In einem Punkt bin ich nicht ganz dabei.

00:15:07: Ich glaube nicht dass die einzige sinnvolle Lösung ein Zentralbankholz häl CWDC ist der für jedermann geöffnet wird.

00:15:13: Ich bin bei Herrn Vannenberg, dass wir den für die Effizienz im Hintergrund brauchen.

00:15:17: Weil wenn die Industrie auf der Blockchain-Geld transferiert, egal ob ein Lager oder Stablecoin was man hinterher irgendwie verrechnen muss macht es nur Sinn das man in der Technologie bleibt und wie auch Zentralbankgeld auf der DLT haben und auf der blockchain haben.

00:15:29: da bin ich komplett dabei.

00:15:31: Da wo ich nicht dabei bin ist, dass Wir Die heutigen Einlagen alle ausschließlich nur noch bei der zentralbank halten.

00:15:36: da Bin ich nicht aus der Payment Brille unterwegs sondern bin ich aus einer volkswirtschaftlichen Sicht unterwegs weil ohne Einlagen, die gehalten werden kann auch keiner mehr einen Kredit vergeben.

00:15:45: Und ich kann mir eine Zukunft gerade sehr schwer vorstellen im Vollgeld wo alle Kredite ausschließlich nur noch von den Zentralbanken ausgegeben werden.

00:15:53: und dieser grundlegende Eingriff in das Geldsystem was wir seit fünfhundert Jahren haben der da unter der Oberfläche gärt und mit diskutiert wird wenn man diese Themen spricht Ich finde er schon ein bisschen beängstigend.

00:16:05: Findest du es auch beängstickend Herr van den Berg?

00:16:08: Gut, Stiralgeld und Zentralbankgeld haben ihre Daseinsberechtigung.

00:16:12: Und werden auch durch diese Aktivitäten jetzt – wenn wir Richtung Blockchain gehen ja auch nicht sozusagen außer Kraft gesetzt!

00:16:19: Man muss in der Blockchain bezahlen können.

00:16:21: Und man muss sicher bezahlen kann.

00:16:23: Das ist das was die Industrie fordert.

00:16:25: Und hier sind wir ja quasi im BitoB Bereich.

00:16:28: Im Retail-Bereich würde ich sagen, werden stablecoins zunächst keine große Rolle spielen... ...und auch den Stimalgeldtoken nicht.

00:16:35: Also müssen wir diese beiden Sachen unterscheiden, bin ich jetzt im Retail-Bereich oder bin ich ein BTOB Bereich?

00:16:40: Oder im Intermarkenzahlungsverkehr.

00:16:42: Und mit Pontes hat die EZB ja jetzt einen guten Ansatz der auch in September diesen Jahres live gehen soll hätte alles auch schneller gehen können aber man hatte erst mal einen Kompromiss gesucht aus den drei Lösungen aus der Experimentierungsphase.

00:16:56: Ja

00:16:57: also wir sehen sie haben auf jeden Fall gemeinsame Ansichten Aber es gibt natürlich auch Unterschiede in ihren Ansichten.

00:17:03: Wir haben jetzt über die Alternativen gesprochen und darüber, welche Lücken der digitale Euro hat.

00:17:07: Herr Hallecek, wo stehen wir denn wirklich ganz aktuell?

00:17:10: Wenn wir mal den digitalen Euro anschauen würden Sie sagen, wir sind wirklich kurz vor dem Durchbruch und in welchen Bereichen bräuchten wir den Digitalen Euro am dringendsten?

00:17:18: Ja, wo steh'n wir da?

00:17:19: das ist ein bisschen glaskugelig.

00:17:20: habe ich die Entwicklung auch von Anfang an verfolgt und vor vier Jahren hieß es in vier Jahren jetzt heißt es in dreieinhalb.

00:17:25: Ich bin mal gespannt, wann die wirklich kommen.

00:17:27: Weil ich sehe viel ungelöste Fragen.

00:17:28: Wir haben im Moment gerade zwei Stränge, die parallel laufen als eines der gesetzgeberische Prozesse, der natürlich jetzt Rat und Parlament in Position dem nächsten Trilog münden wird wo man eingesetzlichen Rahmenschaft was für digital Euro sein soll?

00:17:41: gibt es Akzeptanzverpflichtung?

00:17:43: gibt's sie nicht gibts Beschränkung?

00:17:44: gibt Sie nicht.

00:17:45: wie werden Holding Limiter festgelegt?

00:17:47: Gibt eine Kompensation?

00:17:48: Wie würde die aussehen?

00:17:50: staatlich regulierte Preise sind da auch ein Thema Und das ist so.

00:17:54: der eine Prozess, der zweite Prozess ist.

00:17:56: Der Prozess in die EZB gerade verfolgt.

00:17:58: Das Ruhlbock wird gerade nochmal umgeschrieben weil da auch etablierte Standards Einzug halten sollen.

00:18:04: Parallel läuft gerade ein Bewerbungsphase für einen Piloten wo Banken sich darauf bewerben können eine Pilotumsetzung zu machen die aber auf dem bisherigen Ruhllbock basieren soll dem Vernehmen nach und nicht auf den zukünftigen Standards.

00:18:15: also wird man dann nicht alles oder nicht viel oder nur ein Teil wir wissen es nicht wieder verwenden können Und es sind auch diverse rechtliche, aufsichtsrechtliche Fragen im Moment noch nicht geklärt.

00:18:23: Auch nicht für die Piloten.

00:18:24: Das heißt, die EZB schreitet voran, baut und entwickelt wird aber vermutlich nach dem Gesetz hinterher nochmal das Ganze umbauen müssen und nochmal Themen und Dinge verändern müssen.

00:18:35: Insofern ist es gerade sehr schwer zu sagen wenn ich auch an die Ressourcen denke, die vom Markt benötigt werden oder man sich heute mal versucht eine Unternehmensberatung für irgendwas zu besorgen dann sind alle schon verpflichtet bei der HZB.

00:18:47: Die Entwicklungskosten sind noch gar nicht berücksichtigt, wenn man in welche Kostenstudien denkt.

00:18:51: Es ist die Frage wie schnell kann man was liefern?

00:18:53: und es sind elementare Fragen offen?

00:18:55: Zum Beispiel auch, wenn's um das Thema geht ein Limit pro Bürger weil wenn ich hunderttausend Millionen im digitalen Euro halten kann die Gefahr vom Bankrands gerade in heutigen Zeiten Geopolit der Stollverbecken und ähnliches sind Riesige die man vielleicht nicht haben möchte weil uns RD stabilisiert in Europa statt zu stabilisieren.

00:19:14: Die zweite Frage war ja, wo braucht man digitalen Euro am dringendsten?

00:19:17: Und wir haben eine ganze Diskussion um Resilienz und Souveränität.

00:19:21: Da muss man sagen dass im Hintergrund in Europa viel Souveräner und Resilienter sind als man es gerade darstellt.

00:19:26: Wir haben Tipps was auch von der HECB betrieben wird Wo wir europaweit Überweisung machen können Etwas für uns übrigens das Ausland auch drum beneidet.

00:19:33: die Amerikaner haben das kopiert mit FEDNOW vor zwei Jahren.

00:19:37: Das wird erst langsam größer ist ein Grund für Stablecoin Nutzungen in den USA.

00:19:41: Das sind wir also sehr resilient und sehr souverän.

00:19:43: Das, wo wir es nicht geschafft haben, resilient und souveränt zu sein ist im E-Commerce Flächendeck in Europa oder auch am Point of Sale so dass ich als Deutscher in Spanien, Italien und Griechenland in Rumänien bezahlen kann.

00:19:55: Unsere Girocard läuft in Deutschland.

00:19:57: Die ist frei von rechten Dritter.

00:19:58: Die kann uns niemand nehmen, die kann uns niemand abschalten aber sie funktioniert halt eben nur da wo jemand auch ein Gerät aus Deutschland hat, also auf Mallorca vielleicht noch.

00:20:06: Wann sonst?

00:20:06: in Spanien halt eben nicht.

00:20:07: und an der Stelle haben wir einen Souveränitätsproblem was aber daraus resultiert dass die Bürger sich entschieden haben auch nach Vergangenheit die europäischen Verfahren nichts zu nutzen beziehungsweise das wir es als Banken auch teilweise selbstkritisch nicht geschafft haben die europaweit auszurollen.

00:20:21: Und an der Stelle haben wir sicherlich ein Souveränitäts- und Resilienzthema, was angegangen wird.

00:20:26: Siehe Vero als Account to account Lösung.

00:20:29: auch die Kooperationen, die mittlerweile auch verkündet sind mit Europa, mit BISUM, die auch Spanien, Italien weitere Länder erschließen das Ganze interoperabel gestalten können uns helfen schnell aus dieser ich sag mal Souveräntheitsfall herauszukommen dass ein Deutscher auch im europäischen Ausland bezahlen kann.

00:20:46: Der digitale Euro zielt genau auf dieses europäische Ausland ab, macht uns aber am Ende in einer globalen Welt auch nicht souveräner und resilienter als das die heutigen Bankverfahren könnten.

00:20:55: Die schneller kompatibel werden müssen.

00:20:57: wir müssen schneller europaweit die Themen ausrollen Aber nur an Point of Sale.

00:21:02: in den Nutzlergewohnheiten haben wir eigentlich der Souveränitäts- und Resilienzproblem Und nicht im Hintergrund.

00:21:07: Es ist richtig dass wir an Point Of Sale im E-Commerce eine europäisch Lösung benötigen.

00:21:13: Die Frage ist, ist der digitale Euro hier unbedingt erforderlich?

00:21:17: Nach meiner Meinung ja.

00:21:19: Weil es die Banken in den letzten fünfundzwanzig Jahren nicht geschafft haben eine europäische Lösung auf die Beine zu stellen sei's als Kreditkarte, sei das als Bezahlfunktion und ich habe nicht das Vertrauen dass jetzt der neue Einsatz mit Vero auch wirklich relativ zeitlich zu einem Ergebnis kommt weil er einfach auch zu komplex ist.

00:21:39: Vero ist jetzt keine einheitliche europäische Lösung, sondern man will hier mit bestehenden Systemen interoperabel werden.

00:21:45: Das erzeugt dann wieder eine riesige Komplexität sowohl technisch als auch juristisch.

00:21:50: das muss ja alles zusammen passen aber der Weg des digitalen Euros ist noch sehr weit.

00:21:56: Wir haben eben die Pilotphase angesprochen.

00:21:59: Die Pilotphase findet ja ohne den digitalen Euro statt.

00:22:01: Der wird ja mit E-Geld simuliert.

00:22:03: Und wie bereits gesagt, da die Rahmenbedingungen gar nicht festlegen zurzeit wird irgendwas simuliert was vermutlich nicht sehr eng an der Realität sein wird, die dann kommen wird.

00:22:13: Also insofern ist die Frage macht es überhaupt Sinn an dem Pilotbetrieb teilzunehmen?

00:22:17: Wir haben im Rahmen der Innovations-Partnerschaft für das bediente Bezahlung teilgenommen und wir mussten feststellen dass was die EZW hier als Simulation für die Digital Euro Service Plattform zur Verfügung gestellt hat war absolut inakzeptabel.

00:22:32: Und wenn das beim Pilotbetrieb ebenfalls ist, macht es wenig Sinn.

00:22:36: Ja Herr Gänsten kommt dazu, dass der Pilotbetrieb ja nur auf einige wenige Usegates fokussiert und nicht mal die Bannbreite, die man hinterher anstrebt ob sie nun richtig braucht.

00:22:45: wie das noch eine ganz andere Diskussion.

00:22:47: und was sich viel spannender finde ich akzeptiere absolut etwas erfunden weil ich sage im Sinne von konditionaler Payments Industrie automatisierte Zahlung dass wir da Bedarf haben.

00:22:55: Da bin ich zu ein hundert Prozent dabei und den würden wir auch ganz gerne erfüllen.

00:22:59: Das, was uns da eigentlich heute fehlt und wir haben ja selber schon Tests gemacht mit Maschinen-to-Maschinenpayment so mit ähnlichem ist dass wir regulatorisch den Rahmen haben das erlaubt wird.

00:23:09: Wir haben heute keine Maschinidentität.

00:23:10: ich darf eine Maschine nicht mein Konto bedienen lassen dann muss ein Mensch noch mit interagieren.

00:23:15: Und es sind regulatorische Rahmenbedingungen die uns eigentlich erhindern und weniger dass wenn ich das Geld oder die Technologie dafür bereits hätten.

00:23:22: Ich lese mal eine Positionserklärung des BVR vor und würde gerne ihre Meinung dazu hören.

00:23:27: Und zwar sagt der BVR in einer Positionserklärung, im Jahr ist es ein einziger digitaler Euro.

00:23:32: Der alleskannt wäre riskant.

00:23:34: Stattdessen brauchen wir drei neue digitale Geldformen angelehnt an Bargeld, Girolgeld und Zentralbank Gut haben.

00:23:41: Da stehen mir auch heute noch komplett hinter das genau die Diskussion, die wir zu Anfang schon gehabt haben dass das Zentralbankgutam, was Banken heute haben auch auf der Blockchain funktionieren muss.

00:23:50: Weil die Kapitalmärkte, Aktien, Anleihen alles das wandert in die Tokenisierung und in die Digitalisierung und da braucht es Gott sei Dank gibt's mittlerweile Pontes Das DLT-fähige Zentralbankgeld weil das die Effizienzkurve dann abgleicht, das ist quasi die Kopie von dem einen.

00:24:06: Dann hat man das ganze Thema der Industriebedarfe.

00:24:08: Ich glaube wenn sich verschiedene DLTs mit Smart Contracts, mit verschiedenen Technologien draußen unterwegs sind, kann glaube ich ein freier Markt von Banken schneller technologisch drauf reagieren und die Bedarfe erfüllen auf Basis der Einlagen oder auch von Stablecoins.

00:24:23: Da kann man alleine eine ganze Podcastfolge glaube ich zu machen.

00:24:25: oder der Unterschied ist und die verschiedene Mehrwerte.

00:24:28: Und das andere ist dann die Frage wenn es in Ergänzung zum Bargeld sein soll was die ECB sagt was auch von den rechtlichen Mandaten entsprechend abgedeckt ist.

00:24:35: Dann sollte es auch maximal die Einlagen vom Bargeld haben Und deswegen sollte der digitale Euro ein integrierbares Geld sein, was innerhalb von Zahlverfahren hilft.

00:24:44: Dass die zahlverfahren schneller europaweit skalieren.

00:24:47: Ein Heimatmarkt haben vielleicht dann auch mal global skalieren können statt als vollständiges Zahlverfahren mit Konto eigentlich die Privatwirtschaft rauszudringen.

00:24:56: Zum letzten Punkt vielleicht so wie das Projekt jetzt angelegt ist, würde ich sagen es dazu abgefahren.

00:25:03: Das heißt wir haben hier Zahlungen von Wollett zu Wollet eine komplett andere Infrastruktur Und die Integration in bestehende Verfahren sehe ich also sehr, sehr skeptisch.

00:25:12: Höchstens als Ergänzung, die dann parallel zu bestehenden Verfahren laufen.

00:25:16: aber wie das alles noch zusammenwärxen soll, wie man irgendwie Synergieeffekte erzielen soll... Das wird sehr schwierig sein!

00:25:22: Auch da sind wir dann wieder beieinander.

00:25:24: Das war die Position von damals.

00:25:26: was wir uns gewünscht hätten dass Radkommission und Parlament in eine andere Richtung gehen und eigentlich eher ein komplett paralleles Konto- und Zahlungssystem mit Zahlungsverkehrssystem aufbauen Mit Kosten ohne erkennbaren klare Mehrwert, das ist leider im Moment die sich abzeichnende Realität.

00:25:43: Eine PwC-Studie zeigt auch dass die Einführung des digitalen Euros die Banken im Euroraum mit bis zu dreißig Milliarden Euro belasten könnte bisher aber allerdings ohne dass Verbraucherinnen und Verbrauchern oder Unternehmen erkennbar davon profitieren würden.

00:25:57: Also erstmal ist es nicht die Einführung, sondern die Investition in die Technik.

00:26:01: Einführung beinhaltet noch mehr und es ist auch nur ein Auszug gewesen, mich der Auszug den wir nach dem Ruhlbuch was zu der Zeit Vorlage absehen konnten.

00:26:09: Da sind weder Betriebskosten drin noch das was man vielleicht an Marketing, an weiteren Kosten hat das rein die Investitionen in den Umbau der Systeme.

00:26:17: Und in der Tat ist das alles nur eine Kopie dessen was es schon gibt mit dem einzigen Mehrwert dass es über eine gesetzliche Verpflichtung in großen Teilen Europas halt akzeptiert werden würde.

00:26:28: Das heißt, das es eine gewisse Verlässlichkeit gibt, wenn man in ein Geschäft geht auch mit den digitalen Eurowippel zahlen können.

00:26:35: und eine Sache noch im Moment sehen wir, dass es gar nicht mal nur die eine Infrastruktur ist.

00:26:39: und da sind eigentlich zwei Infrastrukturen weil das was ja gebaut wird zum einen ein offline digitaler Euro tokenisiertes Geld was von Wolle zu Wolletransferiert wird.

00:26:47: Das andere ist dann ja noch ein Konto, das damit einhergeht, was dann auch wieder kontorells holt.

00:26:51: Eigentlich sind da sogar zwei Infrastrukturen, die gebaut werden müssen.

00:26:54: Ja ich glaube dass eine Kostenabschätzung seriöse zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht möglich ist.

00:27:00: Der offene digitalen Euro ist für mich noch ein Buch mit sieben Segeln Mit sehr vielen Fragezeichen insbesondere auch Was die Investitionskosten z.B bei der Akzeptanzstelle mit sich

00:27:10: bringen.

00:27:10: Ich brauche hier ein sicheres digitales Device Ein CQ Element An jeder Kasse, in jeder Filiale.

00:27:16: Da sind doch so viele Fragen offen?

00:27:18: Das ist der eine Punkt!

00:27:20: Schauen wir uns einmal die Kosten bei der Online-Variante an.

00:27:23: Es gibt eine zentrale Komponente beim digitalen Euro.

00:27:27: das ist die Digital Türo Service Plattform und die kommuniziert mit den Core Bankensystem über APIs.

00:27:34: Dann ist die Frage wie sieht es denn jetzt bei der Kundenseite aus?

00:27:37: Hier hat die Bank die Möglichkeit, den digitalen Euro in die Banking App zu integrieren oder aber die Wallet der EZB ihrem Kunden zu geben.

00:27:46: Die letztere Lösung ist natürlich die preiswertere Lösung Aber Sinn macht es wirklich nur dass in die banking app der digitale euro integriert wird.

00:27:55: Dann muss ich aber das komplette Programm unterstützen.

00:27:58: Nach meiner zählweise werden in den Ruhlbuchs neunundsechzig verschiedene bezahlen Methoden vorgestellt und die muss alle die wallet beherrschen.

00:28:07: Der Händler wählt sich eine Methode für Online, eine Methose für den E-Commerce aus.

00:28:11: Eine für den Point auf Sale und die Wollit muss halt diese Methode unterstützen.

00:28:16: In die Wullit gehört natürlich auch Werow hinein Und es gehörte digitale Identität hinein Denn dann habe ich eine App Die ich eigentlich sehr vielfältig im Leben einsetzen kann Und die Bank ist immer dabei Quasi so eine super App zu schaffen.

00:28:31: Das ist aus meiner Sicht noch ein Weg Den digitalen Euro vernünftig umzusetzen.

00:28:37: Was sagen Sie zu so einer Super App?

00:28:39: Also es sind zwei Facetten, die mich da direkt triggern.

00:28:42: Die erste Frage ist ja von wem kommt die Super App und ist das wirklich so einfach wie gerade dargestellt?

00:28:47: weil ich nehme mal das Beispiel diese App, die vom Eurosystem kommt soll die Konten, die bei den Banken in ihren eigenen Systemen gepflegt werden bedienen.

00:28:57: So wir wissen aus der PSD-Zwei, wie vielfältig die Schnittstellen sind Weil auch die Backend-Systeme ganz anders etabliert sind.

00:29:04: Da gibt es modernere, da ist das einfacher.

00:29:05: Da gibt's welche die haben älteren Kern und da ist es schwieriger.

00:29:09: Und entweder muss die App alle diese Sprachen sprechen oder ich befürchte dass das Euro-System eine Kommunikation vorgeben wird und alle Banken werden ihre Chorsysteme anpassen müssen damit diese App mit den Choresystemen sprechen kann.

00:29:20: Wenn ich meine eigene App habe dann hab' ich meine Rails die kann ich nutzen Ich hab mein Frontend und dann hab', diesen Anpassungsbedarf nicht.

00:29:26: Insofern ist das glaube ich etwas vereinfacht dargestellt.

00:29:29: Was dieser Superapp angeht Ich glaube, warum sollte irgendjemand im Handel noch eine Vero-Zahlung machen?

00:29:37: Wenn der digitale Euro genau das Gleiche verspricht und kann und dann auf den Handel günstiger ist.

00:29:42: Und der Handel dann auch das als bevorzugtes Verfahren reinmacht?

00:29:45: weil der digitalen Euro mit Preisen für den Handeln herkommt die unterhalb der Produktionskosten liegen nicht inklusive der ECB Sondern auch unterhalb der Kosten, die eine Bank eigentlich hat.

00:29:55: Das heißt dass eine Bank quasi die Kosten trägt dafür das der Handel ein Verfahren hat was günstiger ist wie die eigenen Verfahren.

00:30:02: Da wird es glaube ich keinen großen Geschmack daran geben die beide in einer App miteinander zu vereinen Weil der digitale Euro ist ein Wettbewerber von Vero so wie er aufgesetzt ist.

00:30:12: Er ist ein wettbeweiber zur Giro-Karte Es soll ja auch ne Karte geben.

00:30:15: Er is einen Wett bewerber für alle heutigen Verfahren.

00:30:19: Die zweite Frage ist dann, wenn die App von der ECB kommt.

00:30:22: Welches Interesse hätte die ECB daran, privatwirtschaftliche Verfahren auf den Weg zu bringen?

00:30:26: Ich glaube, wenn es andersherum ist, dass sich private Anbieter finden und sagen, da ergibt sich für mich ein Mehrwert raus, dann hat das ganz ein Business Case.

00:30:36: Und dann mache ich insgesamt gerade ein Fragezeichen dran, weil wenn ich gerade überlege welche Kosten da im Raum stehen und die Offline-Variante kann man in der Tat nicht seriös schätzen.

00:30:44: Da bin ich bei einem Pfannenberg.

00:30:45: deswegen ist sie auch bei der PwC-Studie damals rausgelassen worden.

00:30:49: Das sind also nur die Kosten dessen, die man mit Szenarien abschätzen kann ob die so erfüllt.

00:30:54: nein jede Studie ist falsch bis das finale Ruhlburg da ist man hinter die Erfahrung hat.

00:30:58: Aber ich glaube einfach, dass im Moment alles was sich vom Gesetzgeber auch sehe kein Business Case für den digitalen Euro ermöglicht wobei es nicht darum geht reich zu werden.

00:31:07: Das wird beim Bezahlungsverkehr nicht.

00:31:08: Braucht man sich nur die Aktienkurse der ganzen Payment-Unternehmen angucken aber der wenigstens kostendeckend wäre und das seh' ich moment gerade nicht.

00:31:17: Also die EZB-Wolle wird natürlich nur den Digitalen Euro beinhalten möglichst breit in Zukunft aufgestellt ist.

00:31:26: Und ich sehe die Tendenz auch bei den Sparkassen, dass sie wirklich alles das in ihre Sparkassen-App hineinbringen wollen.

00:31:32: und bei den Kosten bin ich mir gar nicht mehr so sicher.

00:31:35: wenn man sich jetzt die Verhandlungsposition des Ministerrates anschaut und das Kompensationsmodell dann werden die Kosten vermutlich über den Kosten für die Girocard am Point of Swell legen weil es wird ja verglichen mit Debitkarten die sowohl am Point of Sale als auch im E-Commerce eingesetzt werden können.

00:31:55: Und für Deutschland sind das dann halt die klassischen Kreditkarten, die dann als Maßstab sozusagen herangezogen werden so dass ich für die Anfangsphase, für die ersten fünf oder zehn Jahre jetzt keinen so großen Kosten vochtal mehr für den digitalen Eurosee.

00:32:09: Wenn das so wäre, dann hätten wir da deutlich weniger Schmerzen als Banken.

00:32:13: Das, was wir im Moment sehen ist, dass da ja mit vergleichbaren Verfahren gesprochen wird und es gibt welche die sagen auch eine normale Laschschrift hat einen Ausfallrisiko.

00:32:21: Da spielt in dem Fall keine Rolle bei den Kosten vergleichbar und die Lasch schrift ist für ein Handel erstmal bei nahezu null Und solange nicht klar definiert ist welcher vergleichbare Verfahren daher rangezogen werden.

00:32:31: Ist das sehr interpretierbar?

00:32:34: Und durch diese Interpretierbarkeit sehen wir das leider nicht so klar wie Herr Pfannenberg sondern die Bandbreite deutlich größer und das ist der Schmerz.

00:32:41: wenn das so wäre wäre ich komplett dabei, da würde ich sagen okay das was glaube ich jeder verstehen muss ist dass man nicht mit einem zuschussgeschäft quasi geschmack daran hat einen zahlverfahren an die bürger zu bringen und wenn der kunde ein bedarf hat dann werden wir diesen bedarf decken.

00:32:56: Da sind wir gerade in den sparkassen angesprochen.

00:32:58: Ich bin ja hier für die volksbanken natürlich.

00:33:00: Wenn der Kunde eine interesse an anderen digitalen eurots haben werden wir ihm den auch anbieten auch in unseren apps.

00:33:05: wie intensiv man das dann tut wird aber daran hängen ob man da freude dran hat oder nicht.

00:33:10: freude daran hat Und wenn man nur noch am Wein ist, dann wird man es vermutlich nicht tun.

00:33:14: Nicht so intensiv

00:33:15: tun!

00:33:16: Ja aber man muss das ja tun.

00:33:18: Frage ist mit welcher Intensität?

00:33:19: Das ist eine sehr spannende Frage.

00:33:22: Kommen wir auf den Punkt Wettbewerbsfähigkeit bzw.

00:33:24: Konkurrenzkampf zurück.

00:33:26: BVR-Vorsteller Tanja Müller Ziegler sagte Mitte des Jahres zwei tausendfünfundzwanzig die Banken sind innovationsbereit.

00:33:32: Wir scheuen keine Investitionen Aber doppel Strukturen dienen den Kunden nicht.

00:33:36: Auch braucht es einen verlässlichen Rechtsrahmen, der digitale Euro darf nicht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit europäische Anbieter gehen.

00:33:43: Er muss sich stärken!

00:33:45: Ich wiederhole nochmal explizit den Punkt, dass die digitale Eurodaff nicht auf Kosten der Wetzbewerfsähigkeit europärischer Anbieten gehen.

00:33:51: Wie groß ist diese Sorge aktuell in der GFG?

00:33:54: Nach wie vor groß.

00:33:55: Was immer noch nicht vom Tisch ist das Thema Open Funding und das Rollenmodell beim digitalen Euro sieht ja vor, Drittingsleister an Fintech und TPP per Schnittstellen auf das Konto zugreifen kann.

00:34:06: Dieses Konto darf geführt werden von jedem, der eine Zahlungsauslüsse-Dizenz hat – auch wenn er keine Bank ist.

00:34:11: Damit ist auch so jemand wie ein großer amerikanischer Konzern, der in Deutschland im E-Commerce weit verbreitet ist, jemanden den digitalen Euro nutzen dürfte.

00:34:19: Da wären die großen internationalen Kartengesellschaften welche, die das digitale Eurokonto führen durften Und dann müssten die Banken quasi auf eigener Kosten das Geld dahin transferieren Auch in die Haftung reingehen für den Übertrag sind aber bei dem Kompensationsmodell raus durch das Thema Open Funding und müssten eigentlich für genau diejenigen, wo wir sagen, da wollen wir souveränen sein, genau für die eigentlich Zuträgerdienste übernehmen.

00:34:41: Und damit droht es zu einem ähnlichen Fall zu werden wie damals die Interchange V-Regulierung, die dafür gesorgt hat, dass die ausgebenden Banken weniger bekommen, aber wo die internationalen Schiebens tendenziell mehr Geld verdient haben – und das hat eigentlich eher die außereuropäischen Player gestärkt.

00:34:57: Das kann man auch sehen, wie hinter den ganzen Märkten gekauft wurden und weniger die europäischen Banken gestärkt.

00:35:03: Und der gleiche Fehler droht sich durch diese Open Funding-Diskussion beim digitalen Euro zu wiederholen.

00:35:07: Können Sie diese Sorge nachvollziehen, Herr van den Berg?

00:35:10: Ja gut, Open Fundings wurde ja eingeführt um mehr Wettbewerb zu bekommen als nicht nur die Banken sollten einer Wollte daraus geben können sondern auch Zahlungsinstitute, E-Geldinstitute etc.

00:35:19: Das mit den Open Funds wird jetzt zur Zeit diskutiert.

00:35:23: es soll gegebenenfalls optional werden Und dann müsste ja jeder, der eine Worte herausgibt mit den Banken verhandeln was das dann kostet.

00:35:32: Dieses Wasserfallmodell

00:35:34: Oder ich nehme es als Angebot bei meinem Kunden rein und dann bin ich Web um meinen Kunden zu welchem Preis ich das ermiete.

00:35:39: Aber unabhängig davon Es werden hier Doppelstrukturen aufgebaut.

00:35:44: Die Doppelsstruktur und Kosten natürlich Geld.

00:35:47: Wie sieht es denn mit der Sorge außerhalb der GFG aus?

00:35:50: Ähnlich?

00:35:51: Ja ich glaube die Banken haben alle sozusagen Das gleiche Problem mit dem digitalen Euro.

00:35:56: Es wird letztendlich ein Wettbewerber sein und wird bestehende Zahlungsströme umleiten in den digitalen Euros.

00:36:03: Herr van den Berg, wenn wir mal ganz ehrlich sind, wann werden Bürgerinnen und Bürger tatsächlich etwas vom digitalen Euromärken?

00:36:09: Und wird das eher als Mehrwert oder als Hemdes wahrgenommen?

00:36:13: Also, wann gibt es den Digitalen Euro?

00:36:15: Manchmal denke ich an Stuttgart-I, an den Berliner Flughafen.

00:36:20: Also ich bin nicht so sicher, dass es in dreieinhalb bis vier Jahren sein wird.

00:36:24: Und ich glaube der Bürger hat eine Infrastruktur mit der er bezahlt und ob das jetzt ein digitaler Euro oder Vero sein wird Das wird dem Bürger eigentlich nicht interessieren.

00:36:35: erwartet Dass er eine Lösung von seiner Bank bekommt Mit der er überall bezahlen kann Idealerweise auch weltweit.

00:36:41: Und ob letztendlich der Zahlungsvorgang mit dem digitalen Euro ausgelöst wird ist für den Bürger eigentlich sehr konter.

00:36:48: Die Einschätzung teile ich.

00:36:49: Das eine ist, die Timeline ist definitiv ein Glaskugel und wie gesagt sind viele technische Fragen ungeklärt.

00:36:56: Die werden gerne als Details bezeichnet aber die entscheiden auch in Teilen darüber ob das überhaupt funktioniert oder nicht.

00:37:00: Das zweite ist das große Thema.

00:37:02: Es ist sehr schön dargestellt worden der Akzeptanz durch den Bürger und unsere Bürger.

00:37:06: unsere Kunden in dem Fall müssten einen Mehrwert verspülen.

00:37:09: Werden wir ein sehr schlauer Mensch gesagt kein Mensch möchte zahlen?

00:37:12: Die wollen eigentlich kaufen Und Zahlen ist so ein Hygienefaktor.

00:37:16: Das muss maximal unkompliziert sein.

00:37:18: und wenn ich heute Schutzfunktion habe, weil ich z.B.

00:37:21: Kartenzahlung zurückgeben kann, wenn ich auf dem örtrücklischen Händler komme... Wenn ich da andere Schutzmechanismen habe?

00:37:27: Wenn ich eine Akzeptanz habe die über Deutschland hinausgeht oder Europa hinaus geht, die global da ist, dann ist einfach die Frage welche Mehrwerte kann eine digitale Euro bringen.

00:37:35: Und das was Europa in dieser Resilience und Souveränitätsdebatte wirklich helfen würde wäre, wenn wir es schaffen würden unsere Energie da reinzustecken dass wir europaweit auf bestehenden Rails Zahlverfahren bekommen, die uns in einer globalen Welt souverän machen.

00:37:50: Als ich meine Karriere angefangen habe im Payment das war sieben neunzig ungefähr da haben die Japaner JCB gegründet, die Chinesen CCB und ich habe damals Akzeptanzen verkauft im Blumenhändler auf dem Land.

00:38:03: Da haben die Chnesen Japaner für bezahlt dass ein Akzeptanznetz gebaut wurde Und seitdem haben die eigenen Kreditverfahren in einer Globalen Welt.

00:38:10: Das geht nur, wenn ich einen Heimatmarkt habe in dem ich Geld verdienen kann, indem ich Skaleneffekte nutzen kann.

00:38:15: Payment lebt ganz viel von Skalaneffekten und ich glaube da hilft der digitale Euro nur bedingt weil er zu spät kommt und weil er genau diesen Heimatmarkt nicht mit einer Akzeptanz oder mehrwerten ermöglicht für ein Bürger.

00:38:28: und wenn er sie denn ermöglichen würde es sind ja auch Sachen diskutiert worden wie den Käuferschutz im digitalen Euro ist die Frage soll das der Staat übernehmen?

00:38:34: Es eine gesellschaftspolitische Frage?

00:38:37: Das Risiko ist ja durchaus sehr groß, dass wir am Ende ein komplexes System schaffen was dann am ende wirklich niemand mehr nutzen möchte oder?

00:38:44: Das risiko ist zumindest nicht null.

00:38:46: Was sagen Sie Herr van den Berg?

00:38:47: Ja der digitale Euro wird kommen.

00:38:49: Wir haben die Akzeptanzpflicht also es wird ein gewisses Grundrauschen auf jeden Fall geben.

00:38:54: und ob er letztendlich akzeptiert wird das ist auch wieder Glass Google.

00:38:57: Noch

00:38:57: mal eine Frage an Sie Herr Van Den Berg.

00:38:59: Der BVR betont immer wieder bestehende Geldformen dürfen nicht ersetzt sondern nur ergänzt werden.

00:39:04: Wie stellen wir denn sicher, dass der digitale Euro nicht schleichend das Bargeld verdrängt oder Geschäftsbanken schwächt?

00:39:11: Also das Bargelt wird ja eh durch digitales Bezahlen verdrängt an der Stelle.

00:39:15: Nur hat der Anteil des digitalen Bezahlensfurt jetzt aufgeteilt zwischen den bestehenden Verfahren und dem digitalen Euro.

00:39:21: Ich habe eine leicht andere Sicht darauf.

00:39:24: ich glaube es ist nicht das Ziel das Bar Geld zu verdrängen.

00:39:26: das will keiner.

00:39:26: um das nochmal sehr deutlich zu sagen Es gibt im Gesetz eine Passage.

00:39:30: die ist sehr spannend weil in dieser Passage steht drin dass der Austausch von Bargeld in den digitalen Euro und vom Digitalen Euro in Bargeld kostenlos zu erfolgen hat.

00:39:41: Das heißt, die Bargeldlogistik, die heute jemand bereitstellt.

00:39:44: wenn ich in Urlaub, in Spanien an den Automaten gehe oder in Italien zahle ich heute für die Bargeltogistik Geld an meine Bank oder an den dortigen Automatenbetreiber.

00:39:53: Wenn das umsonst erfolgt muss man die Bargel Logistik verschenken und die Bereitschaft Bargeld logistik zu verschenke wird sinken.

00:40:00: Das sind diese Feinheiten.

00:40:01: wo ich sage auch wenn es gar nicht intendiert ist ist so ein Paragraf, der sowas kostenlos vorschreibt.

00:40:06: Der Rat hatte glaube ich auch eingegriffen und das Parlament hat auch schon Diskussionen geführt ob man nicht sagt es darf nicht anders sein bei den üblichen Badtransaktion auch.

00:40:14: aber an so einer Facette sieht man welche Auswirkungen ein einzelner Paragraph mit einer einzelnen Verpflichtung im Ende haben kann.

00:40:21: Und wir bezeichnen das als Banken ganz gerne als unintended Konsequenzes So wie die Gesetzesvorlagen da sind.

00:40:27: Wir wissen noch nicht wie's ausgeht.

00:40:28: Das alles noch im Fluss ist einfach das Risiko da, dass man hinter Konsequenzen hat die niemand gewollt hat.

00:40:33: Und deswegen ist es ganz wichtig da genau hinzuschauen was man da tut.

00:40:37: Es gibt ja immer wieder den Vorwurf um jetzt nochmal auf die Sorgen zurückzukommen einer staatlichen Überwachung durch den digitalen Euro.

00:40:44: Wie sehen Sie das?

00:40:46: Gut!

00:40:46: Das ist nicht ganz von der Hand zu wenden.

00:40:49: Wir haben natürlich heute auch ein Großteil der Zahlungsströme über Infrastruktur des Eurosystems läuft.

00:40:55: wir haben Seeperzahlungen und Tipps.

00:40:58: Beim digitalen Euro haben wir die Digital-Juris-Service-Plattform, über die jede Transaktion abgewickelt wird.

00:41:05: Und hier wäre es technisch möglich, Zahlungsströme des einzelnen Bürgers nachzuverfolgen.

00:41:10: Nur das wird gesetzlich nicht zulässig sein und das ist bis heute konstruiertes der einzige Schutz – wir haben keinen Schutz in der Technik selber!

00:41:19: Für die Online-Variante ist das so?

00:41:21: Weil das die gleichen Rails sind, die gleich Möglichkeiten wie heute.

00:41:24: auch da ist er der legislative Charakter der schützt.

00:41:26: Für den offline digitalen Euro, der auch mehrfach weitergegeben werden kann ließe sich technologisch so etwas vorsehen.

00:41:33: Dann ist nur die Einzahlung und Auszahlung quasi das wo man entsprechende Prüfungen draufsetzt wie heute beim Bargeld auch.

00:41:38: Das wird aber nur in einer sehr beschränkten Maße vom Gesetz erlaubt sein was auch gut und richtig ist weil natürlich möchte ich meine Frau um Blumenstrau schenken können ohne dass sie bevor ich zu Hause bin weiß als ich den gekauft habe.

00:41:48: Anonymität hat einfach auch positive Aspekte.

00:41:51: wenn man niemand braucht glaube ich drei hunderttausend anonymes Geld um was anonym zu bezahlen Und deswegen ist es okay.

00:41:58: Ich habe mal einen Schweizer Professor gehört, der hat gesagt wenn man Geld und seine Gesellschaft schützen möchte auch demokratisch schützen will sollte man immer dran denken.

00:42:06: alle X Jahre kommen an einem Präsidenten den man nicht haben wollte.

00:42:09: Assoziation überlasse ich jetzt den Zuhörern und man sollte bei allen Systemen immer vordenken dass eine solche Situation mal kommen kann.

00:42:16: und soll das halfgratz einziehen.

00:42:18: und für mich ist genau dieser tokenisierte offline digitale Euro als anonymes geld beschränkt.

00:42:22: aus gutem Grund Eine Facette, wo ich sage da ist und safe gerade drin der für das übliche was man vielleicht auch mal berechtigt anonym bezahlen möchte.

00:42:30: Auch eine Möglichkeit gibt.

00:42:32: gut aber auch bei der offline Variante ist das durchaus eingeschränkt.

00:42:36: wie bereits gesagt ein und Auszahlungen sind nicht anonym.

00:42:39: Ich kann eigentlich ja nur in der offline variante Geld zwischen Privatpersonen abgeben.

00:42:43: zwischen btb ist es nicht vorgesehen.

00:42:46: wenn ich jetzt die Einzahlungseite und die Auszahlungsseite mir anschaue Da gibt schon eine gewisse Transparenz die ich daraus ableiten kann.

00:42:53: Fassen wir nochmal zum Schluss zusammen.

00:42:54: Herr van den Berg, nehmen Sie doch mal die Perspektive der Banken ein.

00:42:58: wo sehen sie denn konkret Chancen im Umgang mit dem digitalen Euro trotz aller offenen Fragen?

00:43:03: Ja man muss halt Lösungen für seine Kunden bezüglich des digitalen Euros zur Verfügung stellen.

00:43:09: und wie bereits gesagt man will ja den Kontakt zu Kundinnen nicht verlieren.

00:43:13: Und wenn dieser Kontakt die Banking App ist und diese Banking app jetzt nicht nur fürs Bezahlen genutzt wird sondern in deren Einsatzbereich wesentlich erweitert wird indem die Identität damit hineinkommt, in dem ein Führerschein da mit drin ist und der mein Autoschüssel mit reinkommt.

00:43:28: Dann kann es sein dass dann die Banking App die App wäre, die ich am häufigsten am Tag nutze?

00:43:32: Nur sozusagen als Gesamtpaket muss man das sehen!

00:43:36: Ja, es kam gerade die Frage nach dem Thema der Banking-App nochmal hoch.

00:43:39: Wenn man das mal betrachtet sind da ja ganz viele Dinge.

00:43:42: Natürlich ist die Kundenkontakt Schnittstelle zum Kunden für bankenelementar Und die wollen wir uns auch ganz gerne erhalten.

00:43:49: Wir haben verschiedene Facetten, die da eine Rolle spielen.

00:43:51: Eine ganz große ist Payment im Tagesgeschäft der Kunden.

00:43:54: Ich meine wir haben als genossenschaftliche Gruppe das Thema Girocard auf Apple-Geräte gebracht ohne dass man Apple-Pay benutzen muss und das läuft wie geschnittenen Brot, das läuft Convenient für den Kunden.

00:44:02: Doppelklick dran halten fertig – ganz tolle Geschichte!

00:44:06: Und wenn demnächst dann das Handy mehr oder mehr zum Popmanee wird und davon Ausweis Führerschein und ähnliches da ist Stichwort Eudie, dann macht es sicherlich Sinn auch die Sachen in das Digitalpopmanee in die Kundenschnittstelle mit reinzubringen.

00:44:18: Und da gehört dann ins Popmanee auch das Geld, dann vermutlich auch ein digitaler Euro.

00:44:23: Also insofern ist das ein Weg den glaube ich alle gehen.

00:44:26: Die Frage ist aber auch da wie schnell und wann investiert man?

00:44:29: Wann hat man genügend Klarheit?

00:44:31: Ich selber habe den Kfz-Schein drauf in der Digitalen App des Bundes.

00:44:34: Ob der mit Audi kompatibel ist kommt mir noch keiner beantworten.

00:44:37: also jetzt die Frage warte ich doch erst mal ob er auch mein digitales Popmanie in Zukunft reinpasst bevor ich dann in die Technologie investiere.

00:44:44: natürlich beschäftigen wir uns damit.

00:44:48: Digitale Euro aus ihrer persönlichen Perspektive ja oder nein?

00:44:52: In der heutigen Form als kontobasierte Variante, als komplettes Zahlverfahren.

00:44:58: Nein ist der Mehrwert glaube ich für Europa beschränkt – also integrierebare Variante als Geld.

00:45:03: Ja!

00:45:03: Da

00:45:04: fahren wir den Berg.

00:45:05: Der digitale Euro wird kommen.

00:45:07: Also ja.

00:45:11: Wir können zusammenfassen zwischen Visionen politischer Realität und technologischem Fortschritt.

00:45:17: braucht er digitale Eure?

00:45:18: vor allem eines Eine klare, ehrliche Gestaltung.

00:45:21: Für die genossenschaftliche Finanzgruppe bleibt entscheidend – der digitale Euro darf das bestehende System aus Bargeld-, Giral-Geld- und Zentralbankgeld nicht ersetzen sondern wenn er kommt nur sinnvoll ergänzen und stärken!

00:45:34: Herr Heulecek, Herr Van den Berg, herzlichen Dank für das Gespräch

00:45:37: und

00:45:37: an alle Zuhörerinnen und Zuhöger da draußen bis zum nächsten Mal.

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